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6. Mostprobe des Obst und Gartenbauvereins Rohrbronn |
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1.
Sieger Herbert Vester
Herbert Vester präsentierte einen fruchtigen
Most wie er laut Jürgen Ellwanger Mostprofessor kaum besser
zu machen ist.
Der Most besteht aus 12/13 Sorten Äpfeln, süße
und säuerliche, quer durch den Garten und einem halben
Zentner Jagdbirnen. Es handelt sich um Goldpärmenen,
Engelsberger, Gewürzluigen, Haux, Kardinal Bea,
Fleiner...eine Mischung,
die sehr bewußt zusammengestellt wurde.
Die Äpfel wurden Mitte Oktober geerntet und
blieben
noch
4/5 Tage im Sack stehen.
Der Most wurde im 220 Liter Chemofass ausgebaut
und hat ca. 2 Monate gegärt.
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2.
Sieger Horst Heiland
Horst Heiland präsentierte einen........ Most,
der aus 100% Bittenfelder bestand.
Die Äpfel wurden Ende Oktober geerntet und stammten von den Südhangen
des Remstals.
Gemostet wurde bei der Mosterei Jordan in Asperglen,
der Most hatte 63 Grad Öchsle.
Die Gärung
erfolgte im 220 Liter Chemofass bei ca. 13 Grad Celsius.
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3.
Sieger Martin Österle
Martin Österle machte seinen Most aus Bittenfelder,
Brettacher und und Glockenäpfeln und baute den Most
im Kunststofffass aus.
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Horst Manz
(links) moderierte die Mostprobe. |
Walter Schurr
hatte Pech, sein Most wurde innerhalb weniger Tage trüb |
Jürgen
Ehleiter "Jungmoster" kam mit seinem ersten Most auf den vierten
Platz |
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Nach
mehrjähriger Abstinenz war es dieses Jahr wieder so weit, der Obst
und Gartenbauverein Rohrbronn veranstaltete am Samstag, 9. April 2005
um 19.00 Uhr im Gemeindehaus Rohrbronn seine 6. Mostprobe.
Nach einem
kräftigen Vesper konnte das Publikum den Besten aus 5 Mösten
auswählen. Die Fünf waren die Auswahl aus einer Vorprobe, bei
der 13 Möste verkostet wurden.
Durch den
Abend führte Weinbaumeister Jürgen Ellwanger vom Weingut Ellwanger
aus Winterbach.
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Jürgen
Ellwanger fordert mehr Wissen über unsere Apfelsorten. Der Baumbestand
ist meist mehr als 100 Jahre alt.
"Alle
reden von Streuobstwiesen, aber bei genauerem Hinsehen stehen da nur
noch Krücken."
Die unterschiedlichen Apfelsorten blühen zu verschieden Zeiten
und entsprechend sind sie auch reif. Da man nur reife Äpfel zum
Mosten nehmen soll,
müsste man also mehrmals zum Apfellesen in
die Streuobstwiesen. Aber wer macht das schon, deshalb kommt oft noch
nicht reifes oder überreifes Obst in den Most.
Wichtig
in diesem Zusammenhang ist das Reifenlassen in den Säcken. Dass
Obst sollte man noch 3-5 Tag nach dem Lesen lagern um eine Nachreife
zu erzielen.
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Wichtig
ist es auch mehr auf die Sauberkeit des Obstes zu achten. Das obligatorische
Waschen macht nur Sinn, wenn auch das Wasser mehrmals erneuert wird und
das Obst nicht nur durch "so a Brühle zoga" wird.
Nach
dem Pressen sollte der Most im Fass 2 Tage ruhen und dann in kleinere
Flässer umgefüllt werden. Wichtig ist, dass die Fässer
voll sind.
Eine
gleichmässige, langsame Gärung bei ca. 18 Grad Kellertemperatur
bringt den größten Erfolg. Ist es zu kalt hilft auch das Beifügen
von Hefe nichts. Auch sollte darauf geachtet werden dass der Most nicht
nachgärt, wenn es wieder wärmer wird.
Meist kippen nicht durchgegorene Möste im Frühjahr um und werden
"zäh".
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